Geschichte und Theorie der Gestaltung

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Geschichte und Theorie der Gestaltung

Zu der Universität der Künste in Berlin gehört auch das Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung (GTG). Das GTG wurde im Jahr 1998 als ein interdisziplinäres Institut gegründet, das übergreifend über mehrere Studiengänge tätig ist. Studenten am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung lernen in den verschiedenen Fachgebieten und Studiengängen sowohl theoretische als auch historische Perspektiven auf die Architektur, die visuelle Kultur und die Kommunikation kennen. Das GTG besteht aus unterschiedlichen kunstwissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen und kommunikationswissenschaftlichen Disziplinen, die in Forschung und in Lehre tätig sind.

Die verschiedenen Fachgebiete am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung an der Universität der Künste Berlin unterteilen sich in Architekturgeschichte und Architekturtheorie, Gartenkultur und Freiraumentwicklung, kulturwissenschaftliche Gender Studies, Kunstgeschichte und Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft, Sozialgeschichte der visuellen Kommunikation, Psychologie und Kommunikationspsychologie, Theorie der Gestaltung sowie ästhetische Theorie und Gendertheorie. Als Studiengänge bietet das GTG Architektur, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation sowie visuelle Kommunikation an.

Es gibt verschiedene Forschungsschwerpunkte am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, die zu den unterschiedlichen Fachgebieten angeboten werden. So können die Studenten der Fachrichtung Architekturgeschichte und Architekturtheorie zum Beispiel die Bereiche Antikenrezeption, Frühklassizismus und Wissenschaftsbauten erforschen, während im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte Ästhetik von Städten, Landschaften und der Natur, Planungskonzepte, Kartierungen oder Raumtheorien gelehrt werden. In den Bereich Psychologie fallen beispielsweise Semiotik und Kreativität, während im Fachgebiet Kunst- und Kulturwissenschaft Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, Ausdruckstanz, russisches Ballett, Folgen der medialen Entwicklung für die visuelle Kommunikation oder Männlichkeitskonzepte der Moderne im Lehrplan stehen.

Seit dem Jahr 2011 besteht am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung eine überarbeitete Promotionsordnung, die studiengangsübergreifend ist. So können Studenten an dem Institut den akademischen Grad eines Doktors beziehungsweise eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) oder eines Doktors der Ingenieurwissenschaften (Dr. Ing.) erlangen.